Kreisfeuerwehrverband
Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

Wichtige Online-Fortbildung nutzen: Fake-News auch eine Gefahr für Freiwillige Feuerwehren & Co.!

Fake News erkennen, Social Media souverän nutzen, Ehrenamt stärken

 

Online-Fortbildung „DFV direkt“ setzt Fokus auf Medienkompetenz gegen Desinformation

Berlin. - Die Freiwillige Feuerwehr ist offline richtig stark. Doch um auch in der digitalen Welt eine starke Stimme zu haben, sind Wissen, Strategien und Kompetenzen im Umgang mit Social Media und Desinformation entscheidend, denn digitale Falschinformationen betreffen längst auch die Feuerwehr. In der Online-Fortbildung „DFV direkt“ des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) stellten Lara Grewe und Marlene Obst mehr als 400 interessierten Feuerwehrangehörigen aus ganz Deutschland vor, welche Mechanismen hinter Desinformation stecken, wie Fake News erkannt und Fakten gecheckt werden können. Die beiden Journalistinnen vom Medienhaus „CORRECTIV – Recherchen für die Gesellschaft“ engagieren sich besonders für die Aufklärung in diesem Bereich. Seit Januar 2025 realisieren sie gemeinsam mit der Deutschen Jugendfeuerwehr (DJF) das Projekt „Brandherd Desinformation“.

Fake News untergraben Vertrauen in Einsatzkräfte
Die Referentinnen stellten zunächst den Hintergrund vor: Studien zeigen, dass 15-Jährige in Deutschland durchschnittlich rund sieben Stunden täglich an ihrem Smartphone verbringen. Einen Großteil ihrer Informationen beziehen sie über Social Media-Plattformen. Zugleich geben 30 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer sozialer Medien an, bereits auf politische Fake News hereingefallen zu sein. Warum ist dies für die Feuerwehr relevant? Desinformation zielt häufig darauf ab, das Vertrauen in Gesellschaft und Demokratie zu schwächen. Als öffentliche Organisation gerät dabei auch die Feuerwehr ins Visier. Durch Hass und Hetze wird das Vertrauen in die Einsatzkräfte untergraben; Fake News können sogar Einsätze behindern.

Erkennen von Desinformation
Grewe und Obst erläuterten den Aufbau von falschen Nachrichten: Menschen glaubten Fake News besonders dann, wenn sie sie emotional ansprächen, häufig wiederholt würden, bestehende Überzeugungen bestätigten oder von vielen anderen geliked würden. Deshalb sei es wichtig, sich beim Scrollen im Netz Fragen zu stellen wie: Werden hier gezielt Emotionen angesprochen? Wird in Extremen argumentiert oder Dramatik erzeugt? Werden Quellen genannt – und sind diese glaubwürdig? Baut der Beitrag ein Feindbild auf? Auch Inhalte, die besonders eindeutig, einfach und glatt erscheinen, sollten kritisch überprüft werden. Spontanes und unbedachtes Teilen trüge hingegen zur weiteren Verbreitung von Fake News bei. „Was einmal in der Welt ist, lässt sich nur schwer wieder einfangen“, so die Expertinnen.

Beim Erkennen von Desinformation helfen laut den Journalistinnen Recherchen in etablierten Leitmedien oder bei öffentlichen Behörden. Insbesondere bei Fotos und Videos könnten Ungereimtheiten an Fingern, Haaren oder Bewegungen sowie fehlerhafte Objekte Hinweise auf Manipulation sein. Auch eine Bilderrückwärtssuche könne dabei helfen, den tatsächlichen Kontext von Aufnahmen zu überprüfen. Um Fake News aktiv zu begegnen, könne ein Link zu einem Faktencheck in den Kommentaren geteilt werden. Rechtswidrige Inhalte sollten zudem über die Meldefunktionen der Social-Media-Plattformen gemeldet werden.

In der Fortbildung wurde außerdem kurz auf die Fehleranfälligkeit von Chatbots eingegangen. Dabei betonten die Referentinnen, dass Anwendungen wie ChatGPT oder Gemini keine Denkmaschinen seien, sondern Vorhersagemodelle: Sie berechneten, welches Wort wahrscheinlich folge – nicht, ob eine Aussage inhaltlich korrekt sei.

Projekt „Brandherd Desinformation“ mit der Deutschen Jugendfeuerwehr
Im Januar 2025 startete das Projekt mit dem Ziel, junge Menschen in Nachrichten- und Quellenkompetenz zu stärken und zivilgesellschaftliche Organisationen im Umgang mit Desinformation zu unterstützen. Das Projekt findet bundesweit bei sieben Jugendfeuerwehren statt. In drei Workshops lernen die Jugendlichen, selbst zu recherchieren, seriöse Quellen zu erkennen und eigene Beiträge zu gestalten – und können dabei auch Einblicke in ihre Arbeit bei der Jugendfeuerwehr geben. Das Projekt wird gefördert vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Einblicke in die Projektarbeit sowie frei verfügbares Material zur Umsetzung von Medienkompetenz-Angeboten finden sich auf der Projektwebsite unter https://reporter4you.de/brandherd-desinformation/ (Link auf externe Seite).

Die monatliche Online-Fortbildung „DFV direkt“ informiert das ganze Jahr über zu interessanten Themen aus unterschiedlichsten Bereichen. Für die folgenden Veranstaltungen ist die Anmeldung nun möglich:

  • Mittwoch, 18. Februar 2026: „Normung im deutschen Feuerwehrwesen – Hilfe oder hinderlich?“ (Karsten Göwecke, Vorsitzender des Normenausschusses Feuerwehrwesen)
  • Mittwoch, 11. März 2026: „Neuerungen zur Vereinheitlichung der Anschlussbedingungen für Brandmeldeanlagen“ (Jürgen Weiß, Landesfeuerwehrverband Bayern)
  • Mittwoch, 8. April 2026: „Krebserkrankung durch Feuerwehrdienst? Hygiene im Brandeinsatz!“ (Dr. Andreas Häcker, Landesfeuerwehrarzt Baden-Württemberg)
  • Mittwoch, 20. Mai 2026: Vorstellung und ergänzende Hintergrundinformationen zur Fachempfehlung „Ausschreibung und Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen“ (Günther Pinkenburg, Rechtsanwalt, und Jörg Fiebach, Leitender Branddirektor)
  • Mittwoch, 10. Juni 2026: „Rückfall-Kommunikation – Eigene Anforderungen erkennen, Lösungen gestalten“ (Christoph Steger, Kreisbrandmeister Fachbereich Katastrophenschutz des Landkreises Schweinfurt)

Die Online-Fortbildungen des Deutschen Feuerwehrverbandes finden jeweils von 18 bis 19 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos; es wird ein Teilnahmezertifikat ausgestellt. Anmeldung: https://www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen/dfv-direkt/.

Verabschiedung in der KFV-Bildstelle 2: Wolfgang Schott`s letzter "klick" nach über einem Jahrzehnt

Wolfgang Schott KFV Bildstelle bis 31.12.25Vielen Dank Wolfgang!

Frankfurt-Eschersheim. - Ein ganz herzlicher Dank gilt Kamerad Wolfgang Schott (FF Eschersheim e.V.) für über ein Jahrzehnt engagierten Einsatz in unserer KFV-Bildstelle!

Aus dem Anlass seiner Verabschiedung aus der KFV-Bildstelle besuchte Pressesprecher Markus Heuser als Fachbereichsleiter PUMA den ausscheidenden Kameraden Wolfgang Schott noch im alten Jahr und überreichte ihm eine Karte mit Gutschein-Präsent und einen guten Tropfen für gemütliche Stunden Zuhause als Dankeschön und Wertschätzung für seine langjährige Tätigkeit in der Bildstelle unseres Kreisfeuerwehrverbands Frankfurt am Main e.V.

Wir wünschen dem Kameraden Wolfgang Schott weiterhin alles Gute im Kreise seiner Familie und seiner Feuerwehr und vor allen Dingen eine stabile Gesundheit für die nächsten Jahre, in denen er sicherlich der Freiwilligen Feuerwehr Frankfurt am Main -Bereich Minifeuerwehr- weiter verbunden sein wird.

Dazu einen schönen Jahresbeginn und ein erfolgreiches neues Jahr 2026!

 

Foto: privat

Deutsche Feuerwehr-Zeitung Januar online

Berlin/Frankfurt

Aus dem Inhalt der ersten Ausgabe 2026:

  • Zentrum für die Feuerwehren und das Technische Hilfswerk
  • Stellenausschreibung Innere Verwaltung beim DFV
  • Trauer um Förderkreis-Gründer Prof. Dr. Albert Jugel
  • Bundesratsinitiative: »Mit Abstand mehr Sicherheit«
  • Kassel war Brandschutzerziehungshauptstadt
  • Zehnter Deutscher EngagementTag
  • Tickets für Skiweltcup
  • Normenportal nutzen
  • Feuerwehr-Jahrbuch: Spiegel der Entwicklung der Gemeinschaft
  • »Helfende Hand« für Feuerwehrprojekte

Download

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihre/Eure KFV-PUMA!

 

Auch für 2026 gilt: im Haushalt auf Alles vorbereitet sein

Hier geht`s zum nützlichen Leitfaden: https://youtu.be/BWrfgrJ-b24

 

Bevorratung gibt Sicherheit – gerade auch im Notfall!

Der neue BBK-Ratgeber zeigt, wie´s geht: https://bbk.bund.de/ratgeber

Folgt uns auch auf unseren anderen Kanälen!

X: @BBK_Bund

Instagram: @bbk_bund

LinkedIn: @Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Ihr habt keinen Account? Kein Problem!

Über STAGE könnt Ihr alle Beiträge des BBK auch ohne Anmeldung verfolgen: https://stage.bio/bundesamt-fuer-bevo...

Daher der eindringliche Tipp des Kreisfeuerwehrverbandes: "Wer für den Notfall im Haushalt gut vorbereitet ist, ist bei Eintritt einer Sonderlage deutlich im Vorteil!", so KFV-Pressesprecher Dr. h.c. Markus Heuser.

*** ERGÄNZUNG: Offizielle Info zu Angriffen auf (Feuerwehr)Einsatzkräfte in Frankfurt am Main ***

Gewalt gegen Einsatzkräfte: Nachtrag zur Einsatzbilanz Silvester der Branddirektion Frankfurt am Main

Frankfurt am Main (ots)

In der Silvesternacht ist es in Frankfurt zu Gewalt gegen Einsatzkräfte gekommen. Insgesamt wurden elf Vorfälle gemeldet. Drunter war in sechs Fällen ein Beschuss mit Pyrotechnik auf Einsatzkräfte und Rettungsfahrzeuge erfolgt. Körperliche Gewalt war in drei Fällen erfolgt. Neben weiteren Beleidigungen und Beschimpfungen fand in zwei Fällen ein Angriff auf Rettungsmittel statt.

Besonders gravierend war ein Angriff auf ein Fahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes im Bericht der Innenstadt während eines Einsatzes: Unweit des Eisernes Stegs in der Frankfurter Innenstadt wurden zwei Rettungssanitäter des Deutschen Rotes Kreuzes (DRK) Frankfurt tätlich angegriffen. Eine größere Menschengruppe hinderte sie während einer Fahrt zu einem Einsatz mit einem Notfall-Krankentransportwagen (N-KTW) durch Einsatz von Gewalt am Weiterfahren. Die Gruppe hielt das DRK Fahrzeug auf, um auf eine weitere verletzte Person aufmerksam zu machen. Anstatt den Anweisungen der Rettungsdienstmitarbeiter Folge zu leisten, verschafften sich einige Personen gewaltsamen Zugang zum Behandlungsraum des Fahrzeugs und beschädigten es durch Schläge und Tritte, rissen Spiegel und Nummernschild ab, griffen darüber hinaus den Rettungssanitäter tätlich an und verletzten ihn. Nachdem der Rettungssanitäter aus dem Fahrzeug ausgestiegen war, um zum Behandlungsraum des Fahrzeugs zu gelangen, wurde er durch einen Tritt in den Rücken verletzt, gegen das Fahrzeug gestoßen, am Kopf verletzt und fiel zu Boden. Die Personen verlangten, eine Verletzte ins Krankenhaus zu bringen. Der beschädigte N-KTW fuhr die Frau zu einem umliegenden Krankenhaus und wurde dabei mit Pyrotechnik beschossen. Die DRK Mitarbeiter wurden im Krankenhaus untersucht, die Rückenverletzung des Kollegen bedarf der weiteren Abklärung. Der ursprüngliche Einsatzauftrag musste von anderen Einheiten übernommen werden.

"Ich verurteile diese Gewalt aufs Schärfste. Wer Einsatzkräfte angreift, greift unsere Solidargemeinschaft an. Ich hoffe die Polizei kann die Täter ausfindig machen. Ein solches Verhalten muss mit klaren Konsequenzen geahndet werden", sagt Oberbürgermeister Mike Josef.

"Für eine Minderheit ist enthemmte Gewalt gegen Einsatzkräfte scheinbar akzeptabel. Wir müssen dringend schärfere und wirksame Werkzeuge finden diesem Verhalten etwas entgegenzusetzen und unsere Einsatzkräfte zu schützen!", sagt Sicherheits- und Ordnungsdezernentin Annette Rinn.

Rückfragen bitte an:

Feuerwehr Frankfurt am Main
Informations- u. Kommunikationsmanagement
Florian Erbacher
Feuerwehrstraße 1
60435 Frankfurt am Main
Telefon: 0170 / 338 2008 (PvD)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Internet: http://www.feuerwehr-frankfurt.de

 

-> Dazu auch ein Beitrag des Hessischen Rundfunks (hr) vom 01.01.2026:

https://www.hessenschau.de/panorama/silvester-bilanz-in-hessen-feuerwerk-angriffe-auf-einsatzkraefte-und-braende-v13,silvester-bilanz-106.html

 

Ergänzung Kreisfeuerwehrverband Frankfurt am Main e.V.: "Der Kreisfeuerwehrverband Frankfurt am Main e.V. verurteilt ein solch` assoziales und demokratiegefährdendes Fehlverhalten einiger Teile der Gesellschaft auf das Schärfste und bedankt sich ausdrücklich für die schnelle und eindeutige Positionierung und Unterstützung unseres Oberbürgermeisters Mike Josef und unserer zuständigen Dezernentin für Ordnung, Sicherheit und Brandschutz Annette Rinn. Die Täter müssen hart zur Rechenschaft gezogen werden, denn der Perversität manchen Fehlhandelns sind offenbar keine geeigneten Grenzen gesetzt. Wir wünschen den betroffenen verletzten Kameraden eine schnelle und gute Besserung", so der KFV-Pressesprecher Dr. h.c. Markus Heuser.