Kreisfeuerwehrverband
Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

Wie gefährlich können Öfen und Kamine sein?

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

CO-Vergiftungsgefahr mit Langzeitschäden durch Kamine und Öfen

Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid-Vergiftungen informiert über Gesundheitsgefahren in der Heizsaison und gibt Verhaltenstipps bei CO-Alarm

Berlin – Mit Beginn der Kamin- und Ofenzeit steigt die Gefahr einer Vergiftung durch Kohlenmonoxid (CO) in den eigenen vier Wänden. Besonders fatal: die Beschwerden einer CO-Vergiftung ähneln anfangs denen einer normalen Erkältung. Betroffene werden vom Hausarzt dann mit Grippe-Medikamenten versorgt oder lassen sich auf COVID-19 testen – und legen sich zuhause schlafen, wo die lautlose Gefahr auf sie wartet. Im schlimmsten Fall wachen die Opfer nicht mehr auf. Viele andere tragen ernsthafte gesundheitliche Schäden davon.

Langzeitschäden bei CO-Vergiftungen

Die Langzeitfolgen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung sind vielfach unbekannt. So erleiden zehn Prozent aller Vergifteten innerhalb von 56 Monaten einen Herzinfarkt, während etwa ein Drittel der mäßig bis schwer vergifteten Patienten Herzfunktionsstörungen aufweist. Auch Psychosen bis hin zu Lähmungen und Parkinson kommen immer wieder vor. Auffällig ist eine erhöhte Langzeitsterblichkeit von rund 8,4 % im Vergleich zur Kontrollgruppe mit rund 1,6 %.

Häufige Ursachen sind verstopfte Abgasrohre und Schornsteine

Jeder vierte Haushalt in Deutschland betreibt einen offenen Kamin, Kaminofen oder Kachelofen. Verstopfte und blockierte Abgasrohre und Schornsteine, eine mangelnde Wartung oder die unsachgemäße Nutzung können lebensbedrohliche CO-Konzentrationen verursachen.

Wie bemerke ich das unsichtbare, gefährliche Kohlenmonoxid?

„Wenn jemand z.B. bereits bewusstlos ist, stellen wir bei einem Notruf oft erst beim Eintreffen vor Ort fest, dass eine gefährliche Kohlenmonoxid-Belastung in der Wohnung vorliegt. Denn Feuerwehren und Rettungsdienste tragen in der Regel ein mobiles CO-Messgerät zum Zwecke des Arbeitsschutzes bei sich, das in einem solchen Fall sofort Alarm schlägt“, erklärt Dr. Holger Wißuwa vom Bundesverband Ärztlicher Leiter Rettungsdienst und ergänzt: „Das Gefährliche an Kohlenmonoxid ist, dass es unsichtbar ist und man es weder riecht noch schmeckt. Ein fest installierter CO-Melder ist daher die einzige Möglichkeit für die Bewohner, die Gefahr rechtzeitig zu erkennen.“

Zum Schutz vor einer lebensgefährlichen Kohlenmonoxid-Vergiftung empfehlen Feuerwehren und Schornsteinfeger allen Eigentümern und Betreibern von Kaminen oder Kachelöfen CO-Melder zuhause zu installieren. Diese warnen rechtzeitig vor dem tödlichen Gas, das auch durch Wände oder Betondecken dringen und sich unbemerkt im Haus verteilen kann.  

Wo sollte man CO-Melder installieren?

Ein Kohlenmonoxid-Melder gehört zunächst in den Raum, in dem sich Kamin oder Ofen befinden, um eine erhöhte Konzentration des gefährlichen Atemgifts rechtzeitig zu erkennen. Idealerweise sollten die Warnmelder aber auch in allen Räumen installiert werden, in denen sich Personen längere Zeit aufhalten, wie Wohnzimmer, Arbeitszimmer und Schlafzimmer. CO-Melder sind jedoch kein Ersatz für Rauchwarnmelder. Sie dienen nicht der Erkennung von Brandrauch und dürfen daher nicht anstelle von Rauchwarnmeldern zur frühzeitigen Warnung vor Wohnungsbränden eingesetzt werden.

Was tun, wenn ein Kohlenmonoxid-Melder Alarm auslöst?

Löst ein CO-Melder Alarm aus oder es gibt einen anderen, offensichtlichen Hinweis auf eine akute Vergiftung, rät die Initiative zur Prävention von Kohlenmonoxid Vergiftungen zu folgendem Verhalten:

  1. Öffnen Sie Türen und Fenster, sofern möglich.
  2. Verlassen Sie umgehend das Gebäude mit allen in der Wohnung anwesenden Personen.
  3. Nehmen Sie Ihr Mobiltelefon mit.
  4. Rufen Sie Feuerwehr und Rettungsdienst unter dem Notruf 112.
  5. Warten Sie draußen auf die Einsatzkräfte.
  6. Informieren Sie nach Möglichkeit weitere Bewohner/Nachbarn über die Gegensprechanlage oder telefonisch. Gehen Sie nicht zurück ins Haus.  

Weitere Informationen (inklusive Bilddownload) unter www.co-macht-ko.de

Mehr lesen

Vollzeitgrundlehrgang in Frankfurt – die Zweite!

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv

Ein ereignisreiches letztes halbes Jahr im Fachbereich Ausbildung neigt sich, mit dem Vollzeitgrundlehrgang, langsam dem Ende entgegen. Die Kreisausbilder aller Sparten haben großartige Arbeit geleistet oder werden in zwei noch kommenden Lehrgängen junge Kameraden für das Feuerwehrleben ausbilden. So können wir guten Gewissens sagen, dass der Ausbildungstau, welcher sich durch Corona gebildet hat, zum größten Teil aufgearbeitet wurde.

Auch im Jahr 2021 konnte seitens der Freiwilligen Feuerwehr wieder ein Vollzeitgrundlehrgang angeboten und auch in den Herbstferien, von drei Kreisausbildern durchgeführt werden. Hierzu konnte man auf die Erfahrungen aus dem Jahr 2020 zurückgreifen und den Lehrgang weiter optimieren. In den zwei Wochen wurden 19 junge, interessierte und engagierte Kameraden für den Feuerwehrdienst ausgebildet. Unterrichtet wurden die neuen Kameraden, unter anderem in den Themen Erste Hilfe, Brennen und Löschen, Fahrzeugkunde und Rechtsgrundlagen.

Alle 19 Kameraden konnten den Grundlehrgang erfolgreich abschließen.

Herzlichen Glückwunsch zum bestandenen Grundlehrgang!

Ein besonderer Dank gilt auch den Kreisausbildern und deren Arbeitgebern, die diese Form der Ausbildung für junge Kameraden ermöglichen und die Ausbilder für den Zeitraum der Ausbildung freistellen.

Äußerst sinnvoll und längst überfällig: Sirenen werden wieder in Frankfurt warnen!

Bewertung: 3 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern inaktivStern inaktiv

Die Sirenen kehren zurück

Warnkonzept der Feuerwehr setzt auch auf Handy-Nachrichten in einzelnen Funkzellen

Frankfurt - Die Frankfurter Feuerwehr wird der Stadtregierung demnächst ein Konzept dafür vorlegen, wie die Bevölkerung vor Gefahrensituationen gewarnt werden soll. Darin enthalten: die Forderung nach einem flächendeckenden Netz von Sirenen. Ein solches Netz sei "sinnvoll und notwendig", sagte Rainer Heisterkamp von der Branddirektion.

Die früher vorhandenen Sirenen waren in den vergangenen Jahren außer Betrieb genommen worden, außer rund um die Industrieparks. Das war beim ersten bundesweiten Warntag im September 2020 deutlich geworden, bei dem es auch Probleme mit den Warnungen per App gab.

Nicht nur Frankfurt, sondern auch andere hessische Städte wollen wieder Sirenen installieren und sie mit moderner Tetratechnik ausstatten, die es erlaubt, sie digital zu steuern. Das berichtet der Hessische Städtetag.

Es zeige sich allerdings eine Schwierigkeit, schildert Städtetagsreferatsleiter Felix Wokittel, nämlich lange Lieferzeiten aufgrund der großen Nachfrage. "So wurden uns Lieferzeiten von bis zu drei bis vier Jahren genannt", sagte Wokittel. Zwei Millionen Euro gibt das Land, um digitale Sirenensteuergeräte für die Tetradigitalfunktechnik zu fördern. Daneben stehen für Hessen 6,4 Millionen Euro aus einem Bundesprogramm für die Beschaffung und den Aufbau von elektronischen Sirenen zur Verfügung, die digital anzusteuern sind. Das geht aus der aktuellen Antwort von Innenminister Peter Beuth (CDU) auf Fragen der Linken hervor.

Mit dem Umstieg auf die Tetratechnik sei "eine substanzielle Verbesserung" zu erwarten, schreibt Beuth. "Alle kommunalen Sirenen in Hessen werden zukünftig dann auch die Signale ,Warnung der Bevölkerung' und ,Entwarnung' auslösen können." Bisher gebe es Sirenen, die nur das Signal "Feueralarm" auslösen könnten.

Die Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen im Sommer hat den Nachholbedarf deutlich vor Augen geführt. Viele Menschen konnten sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen, weil die Warnungen zu spät kamen. Zuvor hatte auch das hessische Warnsystem beim Warntag vor gut einem Jahr nicht wie geplant funktioniert. Apps wie Hessenwarn zeigten die Warnung zu spät oder gar nicht an.

Minister Beuth schreibt nun, Ursache für die "erhebliche Verzögerung der Alarmweiterleitung" an die App sei "eine Fehlfunktion des Verteilsystems des Bundes" gewesen. "Die Behebung dieses Mangels liegt in Verantwortung des Bundes und ist dort auch in Umsetzung." Hessenwarn selbst habe jedenfalls "einwandfrei funktioniert".

Fachleute und Politiker verweisen zudem darauf, dass man sich nicht auf die Apps alleine verlassen dürfe, die auf dem Smartphone installiert werden müssen. "Besonders wichtig ist, dass für eine großflächige Warnung die Sirene das einzige Medium ist, das einen hohen Warneffekt aufweist, insbesondere nachts", sagt der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU im Landtag, Holger Bellino. Sein Kollege von den Linken, Torsten Felstehausen, nennt es gar "fahrlässig", dass Minister Beuth weiterhin auf eine Warnung der Bevölkerung durch Handy-Apps setze. "Beim Zusammenbruch der Handy-Netze liefen die Warnungen ins Leere", hebt Felstehausen hervor.

Beim bundesweiten Warntag ertönten in Frankfurt nur die Sirenen rund um die Industrieparks in Höchst und Fechenheim, weil die übrigen Sirenen inzwischen eingemottet worden waren. Die Frankfurter Feuerwehr will erreichen, dass das geändert wird. Dabei müsse das Konzept auch eine Lösung für die Hochhäuser beinhalten, sagt indes Brandoberamtsrat Heisterkamp. Denn: Es gebe keine Sirenen, "die im 38. Stock wahrgenommen werden können". Außerdem werde das Konzept über das Thema Sirenen hinausgehen. "Sirenen haben nur den Weckeffekt", sagte Heisterkamp. Anschließend brauche es Informationen und Ansprechstellen für die Bevölkerung. Die Frankfurter Feuerwehr macht sich ebenso wie der Hessische Städtetag auch für das sogenannte "Cell Broadcasting" stark. Dabei werden Benachrichtigungen unaufgefordert an alle Mobiltelefone geschickt, die sich in bestimmten Funkzellen aufhalten. Dieses System habe sich im Ausland längst etabliert, erläuterte Heisterkamp.

Mehr lesen

Neue Ehrenamtspost erschienen

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv

Liebe Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, sehr geehrte Feuerwehrfreundinnen und -freunde, Mitbürgerinnen und Mitbürger,

hier kommt die Herbstausgabe unserer beliebten "Ehrenamtspost". Wir wünschen Ihnen/Euch eine interessante Lektüre der aktuellen Ausgabe und eine gesunde Zeit durch den Herbst!

Mehr lesen

Nachmittag der Alters- und Ehrenabteilung 2021

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv

Hier einige Impressionen unserer Veranstaltung am 10. Oktober 2021 in der Oberschweinstiege - viel Spaß beim Anschauen!