Kreisfeuerwehrverband
Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

Deutscher Feuerwehr-Verband richtet Forderungen an Bundesinnenministerin

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Krieg in der Ukraine: Schreiben an Bundesinnenministerin

Berlin. Vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine hat sich DFV-Präsident Karl-Heinz Banse in einem Schreiben an Bundesinnenministerin Nancy Faeser gewandt und auf die Umsetzung neuer Maßnahmen im Bereich der zivilen Verteidigung, etwa bei den Führungsstrukturen oder der Beschaffung von CBRN-Technik, gedrungen. Hier das Schreiben im Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Bundesministerin,

ich bedanke mich für die klaren und unmissverständlichen Worte der Bundesregierung und insbesondere des Herrn Bundeskanzlers in der Regierungserklärung am vergangenen Sonntag.

Neben der notwendigen Fortentwicklung der militärischen Verteidigung muss allerdings und konsequenterweise auch ein besonderer Fokus auf die damit zwangsläufig verbundenen Fähigkeiten im Bereich der zivilen Verteidigung gelegt werden.

Die flächendeckend und in allen Kommunen verankerten Feuerwehren in Deutschland stehen gerade mit ihrem Erfahrungsschatz und praktisch erprobten Know-how zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte als Untere Katastrophenschutzbehörden sowie der Länder überregional einsetzbare Einheiten.

Bei den verheerenden Naturkatastrophen der jüngeren Vergangenheit wurde leider deutlich, dass es Optimierungsbedarf in den Führungsstrukturen bzw. Koordinierungsmechanismen, im Bereich der Warnung der Bevölkerung sowie bei der technischen Ausstattung der Helferinnen und Helfer gibt.

Auch im Bereich CBRN sind die ehemals begonnenen Maßnahmen bis heute noch nicht verwirklicht.

News des Deutschen FeuerwehrverbandesDer Deutsche Feuerwehrverband ist sich seiner Aufgabe in diesen Bereichen durchaus bewusst und steht als Interessenvertretung der deutschen Feuerwehren selbstverständlich bereit, bei Planung und Umsetzung neuer Maßnahmen mitzuwirken.

Mit freundlichen Grüßen

Karl-Heinz Banse

Quelle: Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)

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ERFOLGREICHES von unserem tierischen Kooperationspartner in Frankfurt am Main. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, alles Gute und massiv viel Erfolg sowie das Quentchen Glück für Euch in den playoffs!

Go, Ihr Löwen, go - wir stehen voll hinter Euch!

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Eine Frage der Ehre - Engagement bei der Feuerwehr

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Stefan Cornel ist mit Leib und Seele in der Feuerwehr aktiv. Heute als Referent der Jugendfeuerwehr Frankfurt am Main tätig, trat Cornel 1983, im Alter von 16 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr bei. Bevor Cornel Referent wurde, engagierte er sich ehrenamtlich in Frankfurt als Stadtjugendfeuerwehrwart und in Hessen als Landesjugendfeuerwehrwart. Das Ehrenamt ist ihm eine Herzensangelegenheit. Seine Auszeichnung mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen erwähnt Cornel in unserem Interview dabei nicht einmal.
Herr Cornel, im internationalen Vergleich stellt die Feuerwehr in Deutschland gewissermaßen einen Sonderfall dar. Das hat viel mit der Organisation zu tun. Können Sie das genauer erklären?

Generell haben wir deutschlandweit eine einheitliche Struktur der Feuerwehr. In Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern muss es eine Berufsfeuerwehr geben, die rund um die Uhr einsatzbereit ist. In Städten mit einer Einwohnerzahl zwischen 50.000 und 100.000 Einwohnern gibt es die Hauptamtlichen Kräfte, die städtische Angestellte oder Kommunalbeamte sind. Sie haben reguläre Arbeitszeiten, sprich von Montag bis Freitag, von 8:00 bis 16:00 Uhr. Zweitens gibt es die Werksfeuerwehren, etwa am Frankfurter Flughafen oder beim Industriepark Höchst. Der weit überwiegende Teil bildet die dritte Gruppe: die Ehrenamtlichen der Freiwilligen Feuerwehr, die insbesondere in kleineren Städte und Gemeinden unter 50.000 Einwohnern tätig sind. Fakt ist: knapp 95% der Feuerwehrleute in Deutschland sind Ehrenamtliche. Dabei ist zu bedenken, dass wir eine gesetzlich vorgegebene Hilfsfrist von 10 Minuten haben, d.h. 10 Minuten nach Eingang eines Notrufs müssen erste Maßnahmen vor Ort eingeleitet werden. Die Hilfsfrist ist nur möglich, weil die Freiwilligen Feuerwehren dezentral organisiert sind – mit einer breiten Präsenz in der Fläche. Hierin liegt die große Stärke der Feuerwehr in Deutschland.

Die kommunale Aufstellung der Feuerwehr hat allerdings auch Nachteile: In der dezentralen Organisation ist es schwieriger, neue Ideen in die Fläche zu bringen. Die eigene Organisation ist Sache der kommunalen Akteure; die müssen Handlungsempfehlungen von oberster Stelle nicht unbedingt berücksichtigen. Ein Grund dafür ist, dass die Feuerwehrgesetzgebung Ländersache ist. Auf unterster Ebene kann man sich so den lokalen Gegebenheiten sehr gut anpassen, während die übergreifende Koordinierung oder die Durchführung von länderübergreifenden Übungen sehr viel schwieriger und entsprechend seltener sind. Die Flutkatastrophe im Ahrtal war ein verheerendes Ereignis, das mehrere Länder gleichzeitig betraf. Unglaublich viele Freiwillige sind zur Hilfe geeilt.

Der Fokus Ihrer Arbeit liegt auf der Jugendarbeit. Das Engagement in der Feuerwehr kann schon in der Kindheit beginnen. Sie haben wesentlich die Gründung der Kinderfeuerwehr Frankfurt vorangetrieben. Was waren Ihre Beweggründe dabei?
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Kooperationspartner DAK-Gesundheit bietet berufliche Chance!

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ACHTUNG - ABGÄNGER 2022 der Gymnasialen Oberstufen:

Unser KFV-Gesundheitspartner, die gesetzliche Krankenkasse DAK-Gesundheit, stellt auch für den Herbst 2022 wieder lukrative duale Ausbildungsplätze (Ausbildung + Studium = zwei Abschlüsse!) in der Nähe zur Verfügung.

Jetzt ein wichtiger und zukunftssicherer Bestandteil der ältesten und innovativen Krankenkasse Deutschland` s werden!

Weitere Detail-Informationen -> hier über diesen Direkt-Link:https://www.dak.de/dak/duales-studium/duales-studium-bwl-gesundheitsmanagement-2089256.html#/

JETZT BEWERBEN!

*** Aktuell: Weltkriegsbombe in Bockenheim entdeckt! ***

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+++ Breaking News - STAND vom 15.02.2022, 17:00 Uhr +++

Springe zu häufige Fragen und Antworten

Evakuierung und Sperrung wegen Bombenentschärfung am Katharinenkreisel (Frankfurt-Bockenheim)

Baggerarbeiten in einem Neubaugebiet der Nähe des Frankfurter Katharinenkreisels haben gestern eine Weltkriegsbombe zu Tage befördert. Der 50-kg-Blindgänger soll am Mittwoch, 16.02.2022 entschärft werden. Dazu müssen am Morgen etwa 2.300 Anwohnerinnen und Anwohner ihre Wohnungen räumen, Auto- und Öffentlicher Nahverkehr in einem festgelegten Sperrbereich werden von den Maßnahmen betroffen sein.

Im Frankfurter Stadtteil Bockenheim ist westlich der Messe am Montag eine 50 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Blindgänger amerikanischen Typs in einer Baugrube in der Felix-Kracht-Straße ist abgesichert und befindet sich in einer stabilen Lage. Die Bombe soll am morgigen Mittwoch durch den Kampfmittelräumdienst des Landes Hessen (Regierungspräsidium Darmstadt) entschärft und abtransportiert werden.

Dazu müssen alle Bewohnerinnen und Bewohner in einem festgelegten Evakuierungsbereich um den Fundort ihre Wohnungen räumen. Nach Einwohnerzahlen sind dies etwa 2.300 Frankfurterinnen und Frankfurter. Der Sperrbereich wird von den zuständigen Behörden festgelegt, da im Falle einer Detonation bei der Entschärfung große Gefahr für Leib und Leben besteht. Die Feuerwehr hat eine genaue, interaktive Karte mit Suchfunktion erstellt, mit deren Hilfe alle, die in dem Bereich wohnen oder arbeiten überprüfen können, ob sie von der Evakuierung betroffen sind. Die Karte kann hier abgerufen werden: https://arcg.is/1Wav9r0. Zusätzlich gibt es auf der Webseite der Feuerwehr zeitnah eine Liste mit betroffenen Straßen und Hausnummern.
Roemerhof WKB

Wer den Bereich selbstständig verlassen kann, muss ihn per Allgemeinverfügung der Stadt Frankfurt am Main bis 11 Uhr vormittags verlassen haben. Die Feuerwehr koordiniert Transporthilfe für eingeschränkt gehfähige Personen, die im Evakuierungsbereich wohnen. Wer Hilfe benötigt, sollte sich unbedingt bis heute Abend um 22 Uhr online registrieren unter: https://t1p.de/cr30 oder telefonisch beim eingerichteten Bürgertelefon melden unter: 069 / 212 111. Die Hotline bei der Feuerwehr Frankfurt ist heute, Dienstag, bis 18 Uhr und morgen ab 6 Uhr zu erreichen. 

Im Sperrgebiet befinden sich auch drei Hotels, eine Umspannstation, sowie zwei Kindergärten und eine Schule.

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