Kreisfeuerwehrverband
Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

Kinderfeuerwehr wird immer beliebter

Eschborn – Die Feuerwehren in Hessen können sich über einen regen Zulauf von Kindern freuen. Nach knapp 1000 Gruppen mit rund 12.900 Kindern vor fünf Jahren gebe es heute bereits mehr als 1225 Gruppen mit mehr als 18.500 jungen Mitgliedern im Bundesland, erklärte Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) anlässlich einer Fachtagung in Eschborn. „Das ist ein beeindruckender Erfolg und zeigt, wie wichtig und attraktiv das Angebot der Kinderfeuerwehren ist.“

Diese seien lebendige Orte, an denen Kinder spielerisch an die Themen Feuerwehr, Brandschutz und Hilfeleistung herangeführt würden. „Gleichzeitig vermitteln sie Demokratie, Toleranz und Respekt – Werte, die in unserer Gesellschaft unverzichtbar sind“, so Poseck.

Die Landesregierung unterstütze die Kinderfeuerwehren nicht nur ideell, sondern auch finanziell. Allein im Jahr 2026 würden rund 110.000 Euro für eine Referentenstelle „Kinderfeuerwehr“ sowie für Ausbildungs- und Arbeitsmaterialien bereitgestellt. Zudem fördere man die Brandschutzerziehung und die Vermittlung von Selbstschutz-Kompetenzen im Schulunterricht. Der Minister verwies außerdem auf den Ausbau des Jugendfeuerwehrausbildungszentrums in Marburg-Cappel, in dem von diesem Jahr an sieben zusätzliche Stellen zur Verfügung stünden. DPA

Stadt-Minifeuerwehrtag 2026

Frankfurt/BKRZ. - Hier einige Eindrücke vom Stadt-Minifeuerwehrtag in der Mehrzweckhalle des BKRZ am 20. März 2026.

Führungswechsel bei der Feuerwehr Frankfurt

Verantwortung für rund 900 ehrenamtliche Einsatzkräfte – Daniel De Marco folgt auf Dirk Rübesamen

2026 03 14 DF Feuerwehr 0117HARHEIM (RED/BT) Beim Kreisfeuerwehrverbandstag in Harheim stand ein bedeutender personeller Wechsel im Mittelpunkt: Nach zehn Jahren im Amt verabschiedete sich Stadtbrandinspektor Dirk Rübesamen aus seiner Funktion. Altersbedingt endete damit eine prägende Amtszeit, in der er die Arbeit der 28 freiwilligen Feuerwehren mit rund 900 Einsatzkräften maßgeblich mitgestaltet hat.

Zu seinem Nachfolger wurde Daniel De Marco gewählt. Der 51-Jährige, bislang stellvertretender Stadtbrandinspektor, setzte sich bei der Wahl durch und übernimmt künftig die verantwortungsvolle Aufgabe an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehren in Frankfurt.

Rübesamen, der seit 1975 der Feuerwehr angehört und seit 2016 als Stadtbrandinspektor tätig war, wurde im Rahmen der Veranstaltung für seinen außergewöhnlichen Einsatz gewürdigt. Amtsleiter Markus Röck und Dezernentin Annette Rinn dankten ihm für sein langjähriges Engagement und seine klare Haltung – auch in kritischen Diskussionen mit der Stadtpolitik.

Neben dem Wechsel an der Spitze verabschiedete sich auch Presseverantwortlicher Dr. h.c. Markus Heuser aus seinem Amt. Er hat die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehr über 30 Jahre mit Herzblut und großem Engagement geprägt. Gemeinsam mit Dirk Rübesamen erhielt er die Ehrenmitgliedschaft.

Der Kreisfeuerwehrverbandstag bot damit nicht nur Raum für Rückblick und Ausblick, sondern vor allem für Anerkennung und Dank gegenüber Persönlichkeiten, die die Frankfurter Feuerwehr über viele Jahre geprägt haben. Viele Urkunden und Medaillen fanden ihre verdienten Träger.

 

Eindrücke vom Kreisfeuerwehrverbandstag 2026

Frankfurt-Harheim. - Hier aktuelle Impressionen vom Kreisfeuerwehrverbandstag am 14. März 2026 in Frankfurt-Harheim.

De Marco führt Frankfurts Wehr

Der 51-Jährige folgt auf Dirk Rübesamen, der nicht ganz freiwillig ausscheidet

Schlüsselübergabe: Dirk Rübesamen, Patrick Söder, Daniel de Marco und Markus Röck nach der Neuwahl des Kreisbrandinspektors. © Thomas J. Schmidt

Frankfurt – Chef von fast 900 freiwilligen Feuerwehrleuten, von 28 Wehren und einer Rettungshundestaffel: Die Aufgabe des Stadtbrandinspektors ist verantwortungsvoll. Es ist ein Ehrenamt, und es ist gewissermaßen das Ende der Leiter, die Ehrenamtler erreichen können – auf Augenhöhe mit der Branddirektion unter Markus Röck, der Ordnungsdezernentin Annette Rinn (FDP), dem Oberbürgermeister Mike Josef (SPD).

Zehn Jahre hat Dirk Rübesamen dieses Amt ausgeführt. Bei der jüngsten Hauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbands hat er sich zurückgezogen – mit ein paar Tränchen in den Augen, bei ihm und bei seinen Kameraden, aber auch einem Lachen und Dankbarkeit. Der Rückzug war vorbereitet. Seine beiden bisherigen Stellvertreter Patrick Söder und Daniel De Marco kandidierten. Allerdings nicht gegeneinander, sondern „miteinander“, wie sie vorher sagten. „Wer unterliegt, bleibt Stellvertreter“, so Söder.

Er bliebt es. Nach Auszählung der Stimmen stand fest: De Marco ist der neue Stadtbrandinspektor. Er erhielt 127 von 207 abgegebenen Stimmen. Söder erhielt 75 Stimmen, drei Stimmen waren ungültig und zwei waren Enthaltungen.

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