Kreisfeuerwehrverband
Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

"Berliner Abend 2024": Feuerwehr und Bundeswehr rücken noch näher zusammen

Berliner Abend: Enge Zusammenarbeit und positive Signale

Berlin. - Gerade war die Bundeswehr mit Hubschraubern und einem Pionierpanzer bei Waldbränden im Harz und im Landkreis Wittenberg im Einsatz und hat die Feuerwehr in einer dynamischen Lage zuverlässig unterstützt.

Quelle: DFV - Den Verbandsvorsitzenden des KFV Thomas Schmidt sieht man am linken Bildrand, den Ehrenvorsitzenden des KFV Franz-Josef Sehr (2. von rechts) sowie Bernd Rompel (verdeckt, 5. von rechts)Bild: Quelle: DFV - Der Verbandsvorsitzende des NFV Peter Hermann (5. von links) sowie eine Delegation des KFV Limburg-Weilburg mit dem Verbandsvorsitzenden Thomas Schmidt (links), dem Ehrenvorsitzenden des KFV Franz-Josef Sehr (2. von rechts) sowie Bernd Rompel (verdeckt, 5. von rechts) waren beim Berliner Abend mit dabei und nutzten die Veranstaltung zm Netzwerken. Im Bild weitere hessische Vertreter der Verbände.

 

Zukunftsthemen bei Parlamentarischem Abend des Deutschen Feuerwehrverbandes

Dies gilt auch andersherum: Wenn die Bundeswehr unsere Hilfe braucht, dann sind wir auch selbstverständlich bereit, zu helfen“, erklärte Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), beim Berliner Abend der deutschen Feuerwehren in der Regierungsfeuerwache Berlin-Tiergarten. Die zivil-militärische Zusammenarbeit war ein wichtiges Thema der Netzwerkveranstaltung, bei der mehr als 420 Bundestagsabgeordnete, Feuerwehr-Führungskräfte und Gäste aus Wirtschaft und Verwaltung die Gelegenheit zur Netzwerkarbeit nutzten.

DFV-Präsident Banse betonte die Bedeutung der Gespräche über Inhalte und Anforderungen des Operationsplans Deutschland. Er schloss sich der Forderung der Innenminister an, wonach zehn Milliarden Euro für die innere Sicherheit zur Verfügung gestellt werden müssten: „Dies wird allein benötigt, um die derzeitigen Aufgaben zu erfüllen. Ich hätte mir ein starkes Signal im Haushalt 2025 gewünscht, um mehr als den Status Quo zu erhalten.“

Hinzu müsse die gesteigerte Resilienz der Bevölkerung kommen: „Wir alle sind uns darüber im Klaren, dass die Einstellung, dass die Feuerwehr immer und überall zur Hilfe kommt, nicht in jeder Lage funktionieren wird. Menschen müssen sich auch selbst helfen können“, erklärte der DFV-Präsident. Hier schloss sich der Berliner Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen in seinem Grußwort an: „Wir müssen den Menschen klarmachen, dass sie auch wieder selbst Verantwortung übernehmen müssen – weg von der Vollkasko-Mentalität!“

Im Rahmen des Berliner Abends der deutschen Feuerwehren eröffnete DFV-Präsident Karl-Heinz Banse die 2. Umfrage zum Thema Gewalt gegen Einsatzkräfte, die der Deutsche Feuerwehrverband und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung gemeinsam durchführen (https://www.feuerwehrverband.de/2-bundesweite-umfrage-zu-gewalt-gegen-feuerwehr-einsatzkraefte-gestartet/). Hier können sich nun alle Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, Berufs- und Werkfeuerwehren beteiligen. „Machen Sie mit und helfen Sie uns, eine Datengrundlage zu schaffen, die wir in die Politik und die entscheidenden Stellen bringen können“, rief Banse auf.

Banse: Feuerwehren müssen auf EU-Ebene mit einer Stimme sprechen

„Wir haben 50 Jahre lang darüber geredet; jetzt sind wir so weit!“, berichtete Banse unter Beifall von der Planung zur Gründung eines Europäischen Verbandes der Feuerwehren der EU-Mitgliedsländer: „Feuerwehren müssen mit einer Stimme sprechen, um gehört zu werden.“ Im November findet in Brüssel unter deutsch-französischer Leitung der 2. Europäische Feuerwehrgipfel statt, zu dem auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre Teilnahme zugesagt hat.

Banse bat in seiner Rede die Bundestagsabgeordneten um Unterstützung für Unterstützung für die Pläne für ein gemeinsames Museum von Feuerwehr und THW in Fulda und die Fortführung des Projekts „Zusammenhalt durch Teilhabe“. „Für beide Vorhaben haben uns positive Signale erreicht“, so der DFV-Präsident.

Faeser: Unterstützung für Internationale Feuerwehr-Wettbewerbe 2026 in Berlin

Abschließend warb Banse für die Internationalen Feuerwehr-Wettbewerbe 2026 in Berlin: „Feuerwehrleute aus der ganzen Welt messen sich hier im sportlichen Wettkampf. Das wird toll – gerne auch mit Ihrer Hilfe!“ Bundesinnenministerin Nancy Faeser sagte in ihrer Rede hier direkt ihre Unterstützung zu: „Hier kommen mehr als 3.500 Feuerwehrangehörige aus der ganzen Welt zusammen. Ich bin sicher, dass wir bei Löschangriff, Hindernislauf und Hakenleitersteigen hier in Berlin sehen werden, wie fit diese im Einsatz und bei schwierigen Lagen sind. Deswegen werden wir hier unterstützen!“

Bundesinnenministerin Nancy Faeser unterstützte auch die Forderungen des Deutschen Feuerwehrverbandes: „Ich wäre bei einem Sondervermögen sofort dabei, denn die geopolitische Lage betrifft auch den Zivilschutz!“ Sie betonte die Bedeutung der Feuerwehren: „Wir können immer auf Sie zählen, wenn die Lage ernst ist – dies gilt besonders seit der Zeitenwende.“ Faeser lobte die gute Zusammenarbeit der zivilen mit der militärischen Seite. „Sie sind es, die vor Ort das Rückgrat des Zivilschutzes bilden. Die ergänzende Ausstattung des Bundes wäre nutzlos ohne die fähigen Hände, die sie bedienen“, so die Bundesministerin.

Die Bundesinnenministerin zeigte sich begeistert von der Planung des gemeinsamen Museums der Feuerwehren und des Technischen Hilfswerks und berichtete von positiven Signalen für eine Förderung. „Wir können der Bevölkerung zeigen, wo das meiner Ansicht nach wertvollste Ehrenamt herkommt und was es leistet!“

Bundesinnenministerin Nancy Faeser wurde im Rahmen des Berliner Abends mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet.

„Feuerwehr und Bundeswehr sind natürliche Partner“

„Wir stehen gemeinsam und auf Augenhöhe zwischen Katastrophe und Bevölkerung. Dafür, dass viele dies im Ehrenamt tun, haben Sie meinen höchsten Respekt“, erklärte Generalleutnant André Bodemann, Befehlshaber Territoriales Führungskommando der Bundeswehr. Mehr als früher seien Feuerwehr und Bundeswehr gemeinsam im Einsatz, arbeiteten in vielen Krisen eng zusammen. Bodemann berichtete: „Die Sicherheitslage hat sich fundamental verändert. Heute, hier und jetzt sind wir hybriden Bedrohungen ausgesetzt. Die Grenzen zwischen äußerer und innerer Sicherheit verwischen.“ Die Gesamtverteidigung könne nur gemeinsam, gesamtstaatlich und gesamtgesellschaftlich funktionieren: „Hier sind Feuerwehr und Bundeswehr natürliche Partner.“

Generalleutnant André Bodemann erhielt aus den Händen des Präsidenten das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber.

Der 16. Berliner Abend wurde mit freundlicher Unterstützung von Mercedes-Benz, T-Mobile und der Berliner Feuerwehr durchgeführt. Bilder der Veranstaltung stehen unter https://www.feuerwehrverband.de/presse/bilder/ zur Verfügung.

DFV - Berliner Abend der deutschen Feuerwehren in der Feuerwache Tiergarten der Berliner Feuerwehr Bundesinnenministerin Nancy Faeser Foto: Katrin Neuhauser/DFVBild: DFV - Berliner Abend der deutschen Feuerwehren in der Feuerwache Tiergarten der Berliner Feuerwehr Bundesinnenministerin Nancy Faeser Foto: Katrin Neuhauser/DFV

FF Nied auch beim 4. Nachbarschaftsfest aktiv

Frankfurt-Nied. - Am gestrigen Samstag fand im Park- und Spielgelände des Nieder Quartiermanagements das beliebte -und inzwischen über den Stadtteil Nied hinaus bekannte- "Kinderfest" in der Auflage 2024 statt.

Da unsere ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Frankfurt-Nied nahezu alle Aktivitäten im Stadtteil selbst mit durchführen -oder zumindest begleiten und unterstützen- waren in diesem Jahr die jugendlichen Nachwuchsbrandbekämpfer von der Jugendfeuerwehr mit ihrer beliebten Hüpfburg und der willkommenen kühlen Spritzwand am Start, was nicht nur die kleinen Mitbürger:innen bei dem heißen Wetter begeisterte!

Zusätzlich machten sich unsere Brandbekämpfer auch Gedanken um das Wohlergehen der zahlreichen kleinen und großen Besucher:innen, die aus Nah und Fern zum Fest gekommen waren: auf Grund der heißen Temperaturen wurde eine zusätzliche kleine "Wasserwand" zum Abkühlen in Stellung gebracht, was den Stand unserer Stadtteilfeuerwehr gleich doppelt lukrativ machte.

Den Nieder Ehrenamtlern unserer FF gelang es auch in diesem Jahr wieder vorbildlich, viele Kinder und Jugendliche anderer Nationen und mit Migrationshintergrund für unsere Feuerwehrarbeit zu begeistern und dabei auch über die Notwendigkeit des nötigen gesellschaftlichen Respektes gegenüber den Einsatzkräften zu informieren, was in der momentanen Zeit dringend notwendig ist.

Positive Folge des aktiven Aufeinanderzugehens: die Jugendfeuerwehr unseres Stadtteils Nied hat keinen Mitgliedermangel! Solche Aktionen und Beteiligungen sind zur Nachahmung empfohlen!

 

 

Beteiligung FF Nied am Nachbarschaftsfest 2024

Info und Aktionsstand FF Nied

Aktionsmeile FF Nied

KFV-Impressionen vom 17. Ehrenamtstag in Frankfurt am Main

 

 

 

 

 

 

Frankfurt/Römer. - Im Rahmen des diesjährigen 17. Ehrenamtstags der Stadt Frankfurt am Main haben wir uns als schlagkräftiger Kreisfeuerwehrverband Frankfurt am Main e.V. zusammen mit unseren Brüdern und Schwestern vom THW Frankfurt an einem heißen Spätsommertag vor dem Römer den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern aus Nah und Fern öffentlichkeitswirksam präsentiert.

Wir haben dabei unsere KFV-Arbeit in vielen persönlichen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern unserer Europastadt Frankfurt dargestellt. Im Laufe des durchweg sonnigen Tages erlebten wir auch viele Begegnungen mit jungen Familien aus Köln, Hamburg, Berlin, England und sogar einer spanischen Besuchergruppe, die viele interessierte Frangen über die Feuerwehr Frankfurt am Main stellten und sich mit uns und unserem LF aus Niederrad fotografieren ließen. Tja, Begeisterung über die Feuerwehr kennt eben keine Grenzen! :-)

An dieser Stelle gilt auch ein ganz großes Dankeschön an mein Event-Team vom gestrigen Tag: meinem Stellvertreter und neuen Wehrführer der FF Frankfurt-Niederrad, Daniel Bader, seinem Maschinisten vom Tag, dem Jugendfeuerwehr-Betreuer und und einem jungen Vertreter der Niederräder Jugendfeuerwehr, sowie unserem KFV-Ehrenmitglied und PUMA-Kameraden Udo Blecker. Herzlichen Dank für Euren engagierten Support an diesem erfolgreichen, aber auch sehr heißen, Tag vor unserem "Wohnzimmer", unserem Römer Frankfurt!

 

 

FEUERWEHR-TV zu Gast bei der Feuerwehr Frankfurt am Main

Feuerwehr-TV: Mega-Event "Leistungvergleich Höhenrettung" im Deutsche Bank Park

Sendung vom 31.08.2024

 

 

Feuerwehr TV - NEUE FOLGE!

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www.rheinmaintv.de

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Weitere KFV-News aus Politik und Gesetzgebung: auch Land Hessen reagiert konsequent!

Mehr Respekt für Einsatzkräfte

 

FRANKFURT (dpa). - Mehr Respekt, weniger Angriffe: Das Land Hessen will mit einem Maßnahmen-Paket Einsatzkräfte unterstützen.

Härtere Strafen, mehr Schutz, neue Zulagen: Hessen reagiert mit einem Maßnahmenpaket auf die Gewaltwelle gegenüber Helfern

Rettungskräfte, Polizeibeamte oder Feuerwehrleute werden immer wieder Opfer von Behinderungen, Übergriffen oder gar Angriffen, teilten Hessens Ministerpräsident Boris Rhein und Innenminister Roman Poseck bei der Vorstellung des Pakets in Frankfurt mit. Die beiden CDU-Politiker wertschätzten die Arbeit der rund 22.000 Polizistinnen und Polizisten und etwa 80.000 Feuerwehrleute und Katastrophenschutzmitarbeiter im Land - fanden allerdings auch harte Worte für Angriffe auf sie.

„Einsatzkräfte werden bei ihrer Arbeit beleidigt, bespuckt oder sogar körperlich angegriffen“, sagte Boris Rhein. Das sei eine unvorstellbare Situation und ein Skandal. „Für mich ist klar: Jeder Angriff ist einer zu viel. Jeder Angriff ist beschämend und inakzeptabel“, betonte Rhein. Es seien Angriffe auf unsere Gesellschaft und das friedliche Miteinander. Er forderte: „Respekt und Schutz für die, die uns schützen.“ Es brauche dringend eine Trendumkehr, erklärte auch Innenminister Poseck.

2023 wurden laut Innenministerium insgesamt 5.200 Einsatzkräfte aus Hessen Opfer einer Straftat, davon 5.056 Polizisten, 24 Feuerwehrleute und 171 Einsatzkräfte von Rettungsdiensten. Das sei ein Rekordwert. Allein bei der Feuerwehr stelle die Zahl eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr dar. Die Gesellschaft brauche eine neue Kultur der Wertschätzung für die Einsatzkräfte. Es geht um die Anerkennung der herausragenden Leistung, eine noch bessere Ausstattung der Einsatzkräfte sowie um mehr Sichtbarkeit, sagte Rhein. Das soll auch im Maßnahmen-Paket sichtbar werden.

In dem Paket sind verschiedene Maßnahmen verankert, teilten die Minister mit. So gebe es Maßnahmen zur Anerkennung der Leistung, zur verbesserten Ausstattung und für mehr Sichtbarkeit und Wertschätzung. Die Maßnahmen zur Anerkennung der Leistung sehen vor, dass zum 1. Januar 2025 eine Polizeidienstzulage in Kraft tritt. Auch die Zulagen für Feuerwehrleute sollen steigen. Zudem möchte die Regierung mehr Personal einplanen und die Schutzausstattung für Beamtinnen und Beamte modernisieren. Täterinnen und Tätern drohen härtere Strafen: So soll das Mindeststrafmaß bei tätlichen Angriffen auf Einsatzkräfte von den bisherigen drei auf sechs Monate erhöht werden - Geldstrafen seien dann nicht mehr möglich. Werden Einsatzkräfte gezielt in einen Hinterhalt gelockt, soll eine Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr gelten. Die Tätergruppen könnten nicht klar benannt werden, sagte Innenminister Poseck. Es handele sich um verschiedene Täterprofile und Situationen.

Opfer von Angriffen bekommen zudem eine Angriffsentschädigung. Hessen sei das einzige Land, in dem eine solche Entschädigung gezahlt werde.

In Sachen besserer Ausstattung will das Land etwa die Zahl der Taser für Streifen erhöhen - zurzeit gebe es 190 in Hessen. Auch die Schutzausrüstung selbst soll verbessert werden: In diesem Jahr würden Schutzwesten mit Stichschutz modernisiert. Ein Großteil des Pakets nehmen Maßnahmen für mehr Wertschätzung und Sichtbarkeit ein. Ziel sei es unter anderem, die Arbeit von Einsatzkräften sichtbarer zu machen, „beispielsweise durch Pressemitteilungen, Social Media, Redebeiträge und persönliche Gespräche mit den Einsatzkräften“, hieß es.

Hinweis: Verwendung der Artikel mit freundlicher Genehmigung der Nassauischen Neuen Presse.