Kreisfeuerwehrverband
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*** Corona-Krise 2020: Harter Lockdown in Deutschland ab 16.12.2020!

"Harter Lockdown"  

In diesen Bundesländern gelten zusätzliche Regeln

Corona-Lockdown: In diesen Bundesländern gelten zusätzliche Regeln. Das Nikolaiviertel in Berlin: Hier werden über die Feiertage die Kontaktbeschränkungen nicht gelockert. (Quelle: dpa/Jörg Carstensen)

13.12.2020, 18:40 Uhr | dpa, cck. 

Ausgangssperren in Thüringen und Bayern, offene Kitas in Mecklenburg-Vorpommern: Einige Bundesländer führen noch strengere Corona-Maßnahmen ein, andere lockern. Ein Überblick.

Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben sich auf neue weitreichende Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geeinigt. Einige Bundesländer verkündeten aber noch am Sonntag weiterreichende Maßnahmen – oder schränkten sie ein. Ein Überblick: 

Thüringen: Nächtliche Ausgangsbeschränkung von 22 Uhr bis 5 Uhr

In Thüringen gilt von Mittwoch an eine nächtliche Ausgangsbeschränkung. In der Zeit von 22 Uhr bis 5 Uhr dürfe die Wohnung nur aus triftigen Gründen wie der Ausübung des Berufs verlassen werden, entschied die Landesregierung am Sonntag in Erfurt. Grund dieser Sonderregelung im Vergleich zu den Bund-Länder-Vereinbarungen sei die anhaltend hohe Infektionszahl, teilte die Staatskanzlei mit. Die Ausgangsbeschränkung gelte für Thüringen insgesamt.

Für Heiligabend und die Nächte bis zum 26. Dezember sowie die Silvesternacht würden gesonderte Regelungen getroffen, so die Staatskanzlei. Dies gelte auch für die hohen Feiertage der jüdischen und muslimischen Gemeinden.

Bayern: Nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr – auch an Silvester

Angesichts der drastisch gestiegenen Corona-Zahlen hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) strikte nächtliche Ausgangsbeschränkungen angekündigt. Bislang habe man eine Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr in Hotspots mit einer Inzidenz von über 200 umgesetzt – da das Land nun aber insgesamt über diesem Wert liege, werde man das jetzt "für ganz Bayern machen", sagte Söder. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist dann nur noch aus ganz wenigen triftigen Gründen erlaubt. Die Ausgangssperre gilt auch für Silvester. 

Auch in Baden-Württemberg gelten bereits seit Samstag landesweit Ausgangsbeschränkungen zwischen 20 und 5 Uhr. 

Sachsen-Anhalt: Keine Weihnachts-Lockerungen

In Sachsen-Anhalt wird es zu Weihnachten voraussichtlich keine Lockerungen der Kontaktregeln geben. Es bleibe dabei, dass sich höchstens fünf Personen treffen dürfen, sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Sonntag. Nicht mitgezählt werden im Land Kinder bis 14 Jahren, die mit einem der anwesenden verwandt sind. Das Kabinett solle am Montag darüber entscheiden. Ursprünglich hatte Sachsen-Anhalt geplant, für Weihnachten auch Treffen von bis zu zehn Personen zu ermöglichen.

Thüringen und Berlin hatten bereits vor dem Corona-Gipfel am Sonntag angekündigt, über die Feiertage keine Lockerungen zuzulassen. Welche Regeln beim Corona-Gipfel für die Weihnachtsfeiertage beschlossen worden sind, lesen Sie hier

Mecklenburg-Vorpommern: Schulen bis Klasse 6 und Kitas können offen bleiben

An den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern kann Präsenzunterricht in den Jahrgangsstufen bis zur 6. Klasse im verschärften Corona-Lockdown weiterhin grundsätzlich möglich sein. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sagte am Sonntag in Schwerin aber, dass sie empfehle, Kinder, wo dies möglich sei, zu Hause zu lassen. Die Präsenzpflicht könne auch nach den Weihnachtsferien zunächst ausgesetzt werden, und es könne stattdessen von zu Hause aus gelernt werden.

Kitas sollen demnach ebenfalls grundsätzlich offen bleiben. Auch hier sprach sich Schwesig dafür aus, dass Eltern ihre Kinder, sofern möglich, zu Hause lassen sollen. Von Montag an sind in weiten Teilen des Bundeslandes bereits verschärfte Maßnahmen für Schüler ab der 7. Klasse geplant. Diese sollen dann per Internet unterrichtet werden. Diese Maßnahmen sind zunächst bis zum 10. Januar vorgesehen.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa

*** Corona-Krise 2020: Teil-Lockdown greift nicht, was nun? ***

"Lockdown light" gescheitert  

So kann Deutschland Herr der Corona-Lage werden

10.12.2020, 22:21 Uhr | Sebastian Fischer, dpa.greifswald im besonders geschuetzten teil der intensivstation des universitaetsklinikums greifswald fuer corona patienten wird eine patientin versorgt

Greifswald: Im besonders geschützten Teil der Intensivstation des Universitätsklinikums Greifswald für Corona-Patienten wird eine Patientin versorgt. (Quelle: dpa

Der Teil-Lockdown im November sollte Weihnachten retten. Stattdessen werden angesichts steigender Corona-Zahlen die Zügel nun nach und nach straffer gezogen. Wird es jetzt wieder so wie im Frühjahr?

Die Zahlen sinken einfach nicht. Trotz vieler Einschränkungen, die in Deutschland besonders seit Anfang November gelten, vermeldet das Robert Koch-Institut (RKI) erst am Donnerstag wieder einen Corona-Höchststand. 23.679 Neuinfektionen binnen eines Tages – so hoch waren die Zahlen zuletzt nicht. Und auch nicht im Frühjahr, als noch viel strengere Regeln zur Eindämmung der Pandemie galten. Was läuft schief? Ist das alles zu lasch?

"Die Regeln sind nicht so, dass den Menschen die Dramatik der Lage bewusst wird", sagt Professor Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen. Viele sähen nicht mehr die Gefahr, sich anzustecken. Sie hätten sich an die Maßnahmen gewöhnt und seien nachlässiger. Er plädiert wie auch die Nationale Wissenschaftsakademie Leopoldina für einen "harten Lockdown".

Mehr Infektionen, trotzdem weniger Maßnahmen

Rückblick auf Mitte März: Das öffentliche Leben in Deutschland kommt weitgehend zum Stillstand. Die meisten Gaststätten, Läden und Dienstleister dürfen keine Kundschaft empfangen. Nur Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken, Tankstellen und Banken sind offen. In den Werken großer deutscher Autobauer wie VW und BMW kommt es wegen der Ansteckungsgefahr zum Produktionsstopp.

Über Wochen dürfen sich damals nicht mehr als zwei Menschen aus verschiedenen Haushalten treffen. Die Grenzen zu den Nachbarn sind abgeriegelt. Als die meisten Schulen und Kitas geschlossen werden, ist die Zahl der Todesfälle in Deutschland noch einstellig, bundesweit bestätigt das RKI seinerzeit rund 3.000 Ansteckungen. Erst nach Ostern gibt es schrittweise wieder Lockerungen.

Und heute? Rund 20.000 Menschen sind hierzulande im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben, Hunderte weitere kommen täglich dazu. Den Menschen allerdings stehen aktuell noch so einige Freiräume offen. Zwar sind Kultur-, Sport- und Gaststätten für die Öffentlichkeit auch jetzt wieder großteils gesperrt. Doch öffnen bisher noch alle Geschäfte für den Weihnachtseinkauf, Arbeiter stehen weiter an den Fließbändern, Berufspendler drängeln sich in teils überfüllte Busse und Bahnen. Und ins Dauerthema Schulen kommt erst allmählich Bewegung. Der Begriff dafür: "Lockdown light".

"Das hat nicht geklappt"

Während also im Frühjahr eine Maßnahmen-Decke über ganz Deutschland gelegt wurde, wollten Bund und Länder von November an über gezielte Nadelstiche vor allem die Freizeit-Kontakte der Menschen reduzieren – ohne dabei Wirtschaft und Bildung herunterzufahren. "Das hat aber nicht geklappt", sagt Zeeb. Um das Infektionsgeschehen halbwegs in den Griff zu bekommen, geht er davon aus, dass jeder seine Kontakte auf ein Viertel reduzieren müsse. Das sei mit den gegenwärtigen Maßnahmen allerdings nicht geschehen, konstatiert der Epidemiologe.

Die ersten Bundesländer greifen nun zu härteren Maßnahmen. Im Hotspot Sachsen etwa sollen von kommender Woche an Schulen und Kitas schließen. Öffnen dürfen dann nur noch Lebensmittelläden und Geschäfte für den Grundbedarf wie Apotheken, Drogerien und Friseure. Berlin will zwar auch das Shoppen einstellen, aber erst kurz vor dem Weihnachtsfest.

RKI-Präsident Lothar Wieler fordert die Menschen unabhängig von Vorgaben aus der Politik auf, ihre Kontakte weiter einzuschränken: um mehr als 60 Prozent. Bislang seien im Schnitt aber nur etwa 40 Prozent erreicht worden. Auch er sieht eine "gewisse Ermüdung" in der Bevölkerung. Das Risikobewusstsein habe sich teilweise verändert.

Teil-Lockdown dämpfte Hoffnungen

Stück für Stück haben sich in den vergangenen Monaten viele wieder mehr Kontakte erlaubt. Dazu kommt noch, dass es einer repräsentativen Umfrage zufolge für etwa jeden siebten Bundesbürger keine eindeutigen Beweise für die Existenz des Coronavirus gibt. Bei ihnen ist die Bereitschaft, sich an Corona-Regeln zu halten, womöglich nicht so ausgeprägt. Unter dem Strich hänge die Entwicklung "in hohem Maße damit zusammen, wie wir alle uns verhalten", sagt RKI-Chef Wieler.

Weihnachten steht vor der Tür, und viele wünschen sich nach einem Jahr großer Entbehrungen nun endlich ein Zusammenkommen mit Familie und Freunden. Die Politik machte zunächst auch Hoffnung: Der Teil-Lockdown im November könne das Weihnachtsfest retten, hieß es. Doch einige Bundesländer sind von Lockerungen über die christlichen Festtage inzwischen abgerückt. "Der Teil-Lockdown hat nicht das gebracht, was er bringen sollte", sagt Epidemiologe Zeeb.

Leopoldina forderte harten Lockdown

Das Ziel kann nur lauten: Die Neuinfektionen müssen sinken. "Es ist viel einfacher, die Fallzahlen zu kontrollieren, wenn sie niedrig sind, als wenn sie hoch sind", sagte die Göttinger Physikerin Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation am Mittwoch bei "Markus Lanz" im ZDF. Maßnahmen scheibchenweise zu beschließen, bringe nichts. Priesemann ist Mitglied des Expertenteams der Nationalen Wissenschaftsakademie Leopoldina.

Diese hatte jüngst in einer eindringlichen Stellungnahme eine drastische Verschärfung der Beschränkungen gefordert – am besten so schnell wie möglich. Ein "harter Lockdown" solle genutzt werden, um die deutlich zu hohen Neuinfektionen zu verringern. Epidemiologe Zeeb mahnt, ein solcher Lockdown solle nicht dem Winterschlaf dienen, sondern dazu genutzt werden, langfristige Strategien zu entwickeln. Die Hoffnung auf einen baldigen Start der Impfungen könne nicht der alleinige Ausweg sein.

Verwendete Recherche-Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa
  • T-Online Nachrichten-Netzwerk

Reminder unseres Kooperationspartners Weingut "Meine Freiheit" zu Weihnachten

Wer zu Weihnachten sein im Preis stark reduziertes Feuerwehr-Sonderangebot noch nicht bestellt hat, sollte sich beeilen!

Oestrich-Winkel/Frankfurt am Main. - "Um allen Mitgliedern des Kreisfeuerwehrverbandes Frankfurt am Main e.V. in dieser schwierigen Zeit unseren Respekt vor deren Arbeit und Einsatz zu zollen und gleichzeitig ein kleines gesellschaftliches Dankeschön zu erbringen, haben wir jetzt beschlossen, das bereits gestartete Kooperationsweinpaket für alle Mitglieder und deren Angehörige exklusiv auch weiterhin anzubietent", informieren Anna Wohlthat vom Oestrich-Winkler Weingut "Meine Freiheit" und Markus Heuser, Pressesprecher Kreisfeuerwehrverband Frankfurt am Main.

pdfWeihnachtspaket-2020 mit KFV-Logo

Alle Helferinnen und Helfer können mit Hilfe des angehängten Flyers auch weiterhin von diesem ganz speziellen Kooperations-Angebot Gebrauch machen und komplett versandkostenfrei im Weingut-Online-Shop bestellen: https://www.weingutmeinefreiheit.de/weinshop

Wichtiger Bestell-Hinweis: Da im Kooperations-Weingut der Vertriebsweg und das Rechnungswesen auf größere Verkaufsmengen ausgelegt sind, bittet das Weingut darum, Bestellungen ausschließlich über den Online-Shop des Weinguts (Link siehe oben) abzusetzen, vielen Dank!

Bitte bedenken Sie -trotz sehr kurzer Lieferzeit- eine generell erhöhte Nachfrage bei unserem Kooperationspartner - Weihnachten naht!

Noch einmal HERZLICHEN DANK allen unseren top-motivierten Einsatzkräften und unseren treuen Unterstützern!

Der Vorstand

Kooperationspartner DAK-Gesundheit informiert über wichtige gesetzliche Änderung ab 01.01.2021

Frankfurt/Hamburg. - Der Gesundheitspartner des Kreisfeuerwehrverbandes Frankfurt am Main, die DAK-Gesundheit, informiert alle Mitglieder, Freunde und Unterstützer des Verbandes sowie alle Arbeitgeber über wichtige Änderungen im gesetzlichen Krankenkassenwahlrecht ab 01.01.2021, die bundesweite Gültigkeit haben.

Einen entsprechenden Erklärvideo-clip der DAK-Gesundheit finden Sie unter folgendem Link:

djembed

Wir bitten um Beachtung der Änderungsmitteilung unseres Kooperationspartners.

Aktuelle und letzte Ausgabe 2020 der "Ehrenamtspost"

Liebe Kameradinnen und Kameraden,

heute senden wir Ihnen die pdfletzte Ausgabe unserer Ehrenamtspost für dieses Jahr. Gerne können Sie den Newsletter in Ihren Organisationen weiterleiten. Wir schließen uns den Zeilen zum Jahreswechsel von Herrn Oberbürgermeister Feldmann an und wünschen Ihnen alles erdenklich Gute für die bevorstehende Zeit.

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