Kreisfeuerwehrverband Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

+ Kreisfeuerwehrverband Frankfurt am Main trauert um den Tod des 8-jährigen Jungen im Frankfurter Hauptbahnhof +

Frankfurter Hauptbahnhof, Montag, Gleis 7, 09:50 Uhr: ein 40 jähriger Mann stößt ein Kind, einen 8 jährigen unschuldigen Jungen, sowie seine 40 Jahre alte Mutter vom Bahnsteig auf die Gleise vor einen einfahrenden ICE aus Richtung Köln. Eine dritte Person, eine ältere Dame, konnte sich im letzten Moment aus den Fängen des Täters befreien und in das Bahnsteiginnere fliehen.

Ein zutiefst erschütterndes Szenario mitten in unserer Europastadt Frankfurt am Main, am Hauptbahnhof unserer modernen und toleranten Heimatstadt - uns bleiben die Worte aus, wir sind geschockt und fragen uns alle verzweifelt nach dem "warum nur?".....

Wir, der Kreisfeuerwehrverband Frankfurt am Main e.V., können und dürfen als die größte und bedeutendste "Bürgerinitiative" in unserer Mainmetropole hierzu nicht schweigen und wollen dies auch bewusst nicht!

Dies ist eine abscheuliche und zutiefst verachtungswürdige Einzeltat eines 40 jährigen Mannes, der in vollem Vorsatz feige und niederträchtig das schwächste Glied unserer Gesellschaft, ein kleines Kind, von hinten völlig wehrlos in den Tod gestürzt hat.....!

Der Kreisfeuerwehrverband Frankfurt am Main e.V. verurteilt diese feige Einzeltat auf das Allerschärfste!

Wir sind sehr froh, dass es couragierte Zeugen gab, die den Täter verfolgten und schließlich noch auf dem Bahnhofsgelände sicherstellten.

Wir sagen aufrichtig DANKE allen vor Ort tätig gewordenen Einsatzkräften unserer Feuerwehr, der Bundespolizei, dem Rettungsdienst, der Bahnhofsmission, der Bahn AG und der Seelsorge, die schnell vor Ort auf dem Bahnsteig ihr Bestes gaben...!

Der Kreisfeuerwehrverband Frankfurt am Main e.V. ist in seinen Gedanken und Gefühlen nah bei der trauernden Mutter und den betroffenen Angehörigen und Freunden des 8 jährigen Jungen, dem ICE-Zugführer und den traumatisierten Zeugen - wir als Feuerwehrleute sind fassungslos, traurig und aufgebracht zugleich, dass ein offensichtlich animalisierter Mensch zu solch einer Greueltat fähig ist.....

Wir sind der entschlossenen Meinung, dass es solche feigen und niederträchtigen Taten nicht schaffen dürfen und werden, zerstörerische Keile in unsere Frankfurter bürgerliche Gesellschaft zu treiben - hier müssen alle Bürgerinnen und Bürger, Gäste unserer Stadt -und vor allen Dingen die Politik- in einer Reihe fest und solidarisch zusammenstehen und gegen derartige Missentwicklungen eintreten!

+ Wir trauern um ein unschuldiges 8jähriges Kind, dem schwächsten Glied der Gesellschaft, das Erwachsenen vertraute! +