Kreisfeuerwehrverband
Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

Lehren aus Schutzübung

„ÜB‘s! 2026“ und „Frankopia“ zeigen, wie die Stadt aufgestellt ist

Frankfurt – Vor einigen Wochen hat die Stadt den Ernstfall geprobt. Sowohl die Bevölkerungsschutzübung „ÜB‘s! 2026“ als auch die Katastrophenschutzübung „Frankopia“ hätten wertvolle Erkenntnisse geliefert, sagte Sicherheitsdezernent Martin-Benedikt Schäfer (CDU) in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag. „Frankfurt verfügt über leistungsfähige Strukturen, hochengagierte Einsatzkräfte und einen funktionierenden und zusammenarbeitenden Bevölkerungsschutz“, sagte er.

Zwar sei die detaillierte Auswertung der Übung noch nicht abgeschlossen, aber grundsätzlich habe sich das Konzept mit den verschiedenen Szenarien bewährt. Die Planungen für die Übung im kommenden Jahr laufen bereits.

Schon jetzt sei eine zunehmend bessere Vernetzung und reibungslosere Zusammenarbeit der Ämter „klar erkennbar“. In bestimmten Bereichen hätten sich Investitionen ausgezahlt, in anderen müssten sie verstärkt werden. So zum Beispiel materielle und personelle für die ehrenamtlichen Strukturen des Bevölkerungsschutzes. „Wir brauchen Menschen, die sich ehrenamtlich im Katastrophenschutz engagieren“, sagte Schäfer, und dankte allen Freiwilligen. Diese gerieten aber immer wieder an Kapazitätsgrenzen.

Auf die Frage der Stadtverordneten Sylvia Momsen (Grüne) ging er insbesondere auf den Schutz von Menschen mit Behinderungen ein. Sie würden in den Plan, den die Stadt entwickelt, bereits einbezogen. Dazu sei es laut Schäfer wichtig, die Gesellschaft zu sensibilisieren – man spreche entsprechende Einrichtungen deshalb an.JWO