Kreisfeuerwehrverband Frankfurt am Main 1869 e.V.

„Unser Ziel heißt Innovation!“

Gemeinsamer Feind Corona - Zusammenhalt ist gefragt!

Polizei- und Rettungskräfte in der Pandemie: Schutz geht nur gemeinsam!

1,7 Millionen Polizeikräfte, Feuerwehrleute, THW-Helferinnen und -Helfer, medizinische Rettungskräfte und BKA-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sind tagtäglich 24 Stunden für die Sicherheit von rund 83 Millionen Menschen in Deutschland im Einsatz!

Vor allem in Zeiten der Pandemie unter Einfluss von Mund-Nasen-Schutz und Abstandsregeln gehen sie dabei bis an ihre körperlichen und geistigen Grenzen. Nicht selten opfern sie dabei auch ihr Privatleben - ehrenamtlich!

Gerade bei Notfallrettungen sind die Einsatzkräfte immer wieder mit menschlichem Leid konfrontiert. Doch aufgeben ist keine Option. Erfahren Sie von KFV-PUMA mehr über die Menschen hinter der Maske und der Uniform und ihre persönlichen Geschichten aus dem Arbeitsalltag vor und seit dem Ausbruch der weltweiten Corona-Pandemie.

Mehr über den Arbeitsalltag von Polizei- und Rettungskräften erfahren Sie auch auf schutz.bund.de


Wir haben für Sie/Euch nachgefragt:

Viviane ist Bundespolizistin:

„Der Respekt gegenüber der Polizei nimmt immer mehr ab. Während Corona hat sich das noch verstärkt. Man merkt: Wir sind der Prellbock.“

Für Viviane hat die Pandemie Einiges verändert, sowohl beruflich als auch privat. Wie für alle berufstätigen Eltern ist die Kinderbetreuung gerade nur schwer zu meistern, vor allem wenn die Großeltern Teil der Risikogruppe sind. Ihren Arbeitsalltag verbringt Viviane momentan viel damit, Abstandsregeln und Maskenpflicht zu kontrollieren. Den Unmut über die Maßnahmen kann sie nachvollziehen, niemand trägt gerne Maske oder geht gerne ständig auf Distanz. Trotzdem sollten alle mitmachen, um die Pandemie schneller in den Griff zu bekommen. Das spart Zeit und Nerven, die momentan dringend benötigt werden. Viviane hofft daher auf mehr Verständnis für sich und ihre Kolleginnen und Kollegen: „Manchmal habe ich das Gefühl, es wird vergessen, dass hinter der Maske auch nur ein Mensch steckt...“

Sabrina, die Feuerwehrfrau:

„Wir werden die Pandemie nicht als Einzelkämpfer durchstehen! Die Maßnahmen sind für Alle einschneidend, doch da müssen wir jetzt durch, wenn wir den Einschränkungen bald ein Ende setzen wollen.“

Auf der Wache verbringen Sabrina und ihr Team 12- oder 24-Stunden-Schichten zusammen, sie fühlen sich daher wie eine Familie. „Wir machen Sport, kochen und essen zusammen, teilen uns einen Schlafraum, fahren Einsätze und verarbeiten diese hinterher gemeinsam. Das schweißt zusammen und macht die Feuerwehr so einzigartig“. Durch die Corona-Maßnahmen ist das Miteinander schwieriger geworden, auch bei den Einsätzen. Was früher Hand in Hand gemeistert wurde, muss nun zusätzlich mit einer großen Portion Distanz geschafft werden. Da ist es besonders enttäuschend, wenn einige sich noch immer nicht an die Regeln halten: „Es macht mich traurig zu sehen, wie leichtsinnig viele Menschen noch immer mit dieser heiklen Situation umgehen. Als wäre die eigene Bequemlichkeit wichtiger als das Überleben anderer.“

Manuel rettet Leben als Notfallsanitäter:

„Corona kann alle treffen! Nicht nur Ältere, sondern auch junge und sportlich aktive Menschen. Bei unseren Einsätzen habe ich immer im Hinterkopf, dass es mich auch erwischen könnte.“  

Seit 20 Jahren arbeitet Manuel nun bereits als Notfallsanitäter. In der Pandemie ist sein Job wichtiger denn je, das weiß er. Auch wenn seine Schichten heute körperlich und mental anstrengender sind als vor Ausbruch der Pandemie, lässt er sich nicht entmutigen. Er liebt seinen Beruf und nimmt die Risiken, die seine Arbeit mit sich bringen, in Kauf, um Leben zu retten. Gerade deshalb hofft er auf mehr Einsicht und Rücksicht in der Gesellschaft.

Fabienne, die Technikerin des THW:

„Vor Weihnachten haben wir in kürzester Zeit eine Corona-Teststation aufgebaut. Da war die Wertschätzung in der Bevölkerung besonders groß. Man merkt schon, dass die Bevölkerung die Pandemie ernst nimmt und alle mitarbeiten, damit sie bald endet.“

Die ehrenamtliche Arbeit beim Technischen Hilfswerk (THW) hat sich seit Corona verändert. Fabienne und ihre Teammitglieder werden jetzt meist auf Transportfahrten eingesetzt, holen Masken und Hygienemittel oder bauen Test- und Impfstationen mit auf. Die körperliche Arbeit ist durch die Maskenpflicht anstrengender geworden und das Team muss bei der Arbeit auch untereinander darauf achten, Abstand zu halten. Das erschwert vor allem ihre Tätigkeit im Katastrophenschutz, wenn gemeinsam angepackt werden muss. Fabienne schätzt dafür das achtsame und kollegiale und sehr kameradschaftliche Miteinander beim THW umso mehr: „Wir gehen als gutes Vorbild voran und halten uns strikt an die Maßnahmen. Hoffentlich inspiriert das auch Andere dazu, sich in dieser schwierigen Zeit solidarisch zu verhalten.“

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